Kommunale Finanzen 2014 mit rd. 0,7 Mrd. Euro im Defizit

Das Sta­tis­ti­sche Bun­desamt hat die ersten Jah­res­er­geb­nisse für 2014 der amt­li­chen Fi­nanz­sta­tistik ver­öf­fent­licht: Die Kom­munen in Deutsch­land haben laut vier­tel­jähr­li­cher Kas­sen­sta­tistik in den Kern- und Ex­tra­haus­halten in 2014 ein De­fizit von 657,1 Mio Euro ver­bucht. Im Jahr 2013 hatten die Kom­munen noch einen Über­schuss von 1,5 Mrd. Euro. Auch 2014 konnten die Kom­munen zu­min­des­tens im Kern­haus­halt einen Über­schuss von rd. 200 Mio. Euro er­rei­chen, je­doch drückte das Fi­nan­zie­rungs­de­fizit von 900 Mio. Euro in den Ex­tra­haus­halten das Ge­sam­t­er­gebnis.

Die Kom­munen haben 2014 ins­ge­samt 217,6 Mrd. Euro (+11,3 Mrd. Euro; +5,5% zum Vor­jahr) aus­ge­geben, wobei sie auf der an­deren Seite 217 Mrd. Euro (+9,2 Mrd. Euro; +4,4% zum Vor­jahr) Ein­nahmen ver­buchten. Wäh­rend die Zin­s­aus­gaben der Kom­munen auf­grund des ak­tuell güns­tigen Mart­kum­feldes sanken, stiegen die Per­so­nal­kosten sowie der lau­fende Sach­auf­wand. Auch bei den So­zi­al­aus­gaben waren Zu­wächse zu ver­zeichnen, die ins­be­son­dere durch die So­zi­al­hilfe nach SGB XII sowie die Kinder- und Ju­gend­hilfe be­dingt waren. Mit 24,6 Mrd. Euro in­ves­tierten die Kom­munen 9,5% mehr als im Vor­jahr, wobei hier vor allem Bau­maß­nahmen ge­tä­tigt wurden. Auf der Ein­nah­men­seite schlugen vor allem die er­höhten Steuer­ein­nahmen po­sitiv zu buche, aber die Zu­wächse bei der Ge­wer­be­steuer fielen nicht so hoch aus wie beim Ge­mein­de­an­teil an der Ein­kom­men­steuer. Auch die Schlüs­sel­zu­wei­sungen der Länder waren 2014 höher als im Vor­jahr.

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