Verfassungsgericht Rheinland-Pfalz mahnt ausreichende Finanzausstattung der Kommunen an

Der Ver­fas­sungs­ge­richtshof Rhein­land-Pfalz hat in seinem Ur­teil vom 14. Fe­bruar 2012 (VGH N 3/11) den Fi­nanz­aus­gleich des Jahres 2007 für ver­fas­sungs­widrig er­klärt. Das Land müsse den Kom­munen eine an­ge­mes­sene Fi­nanzaus­stat­tung ga­ran­tieren. Ins­be­son­dere der si­gni­fi­kant hohe Zu­wachs der kom­mu­nalen So­zi­al­aus­gaben wurde 2007 nicht hin­rei­chend be­rück­sich­tigt, so­dass von einer un­zu­rei­chenden Fi­nanzaus­stat­tung und einer un­ge­rechten Fi­nanz­mit­tel­ver­tei­lung zwi­schen Land und Kom­munen aus­ge­gangen werden muss. Das Land ist auf­ge­for­dert, den kom­mu­nalen Fi­nanz­aus­gleich bis 2014 neu zu re­geln. Bei der Be­grün­dung des Ur­teils gingen die Ver­fas­sungs­richter auch auf Gut­achten und Stel­lung­nahmen von Prof. Dr. Martin Jun­kernhein­rich sowie von Flo­rian Boe­tt­cher und Ben­jamin Holler ein und führten die Er­geb­nisse dieser fi­nan­zwis­sen­schaft­li­chen Ar­beiten als Be­lege für die Fi­nanznot der Kom­munen an. (SB)

Ur­teil auf der In­ter­netseite des Ver­fas­sungs­ge­richts­hofs Rhein­land-Pfalz

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