Finanzielle Auswirkungen des Zensus

Über­ra­schend hat der im Mai ver­öf­fent­lichte Zensus 2011 zu­tage ge­bracht, dass in Deutsch­land 1,5 Mil­lionen Men­schen we­niger leben als ei­gent­lich ge­dacht. Deut­lich wurde auch, dass es bei den Zahlen im Ein­woh­ner­mel­de­wesen zwi­schen den sta­tis­ti­schen Lan­des­äm­tern und den Kom­munen große Un­ter­schiede gibt. Für viele Kom­munen hatten die Er­geb­nisse des Zensus zur Folge, dass die ei­gene Ein­wohner­zahl deut­lich kleiner ist als an­ge­nommen. Viele Pla­nungen und Fi­nanz­zu­wei­sungen in der Ver­gan­gen­heit be­ruhten dem­nach auf einer fal­schen Da­ten­grund­lage. Die fi­nan­zi­ellen Folgen aus den neuen Ein­wohner­zahlen sind je­doch vor allem eine Frage der Re­la­tion, wie Hans-Günter Hen­neke vom Land­kreistag deut­lich machte. Hat eine Kom­munen mehr Ein­wohner ver­loren als der Lan­des­durch­schnitt, wird sich ihr An­teil an der Ver­bund­masse im Kom­mu­nalen Fi­nanz­aus­gleich ver­klei­nern. Ist der Rück­gang je­doch kleiner als der Durch­schnitt, er­höht sich der re­la­tive An­teil. So würde nach den ak­tu­ellen Zahlen Bonn mit 12,5 Mio. Euro we­niger rechnen können, Köln hin­gegen 14,9 Mio. Euro mehr er­halten, ob­wohl auch die Ein­wohner­zahl von Köln um 3490 Bürger nach unten kor­ri­giert wurde.

Bei­trag Deut­scher Land­kreistag

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